YogaWorld 2018 in München

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Vor zwei Wochen waren wir bei der YogaWorld. Europas größte Messe rund um Yoga fand vom 19. bis 21. Januar zum zehnten Mal in München statt. Es gibt sie mittlerweile an drei Standorten, der nächste Termin ist vom 6. bis 8. April in Stuttgart.

Als freiwillige Helfer haben wir in der Vormittagsschicht am Samstag die Einlasskontrolle übernommen und Bändchen kontrolliert. Uns kam eine überwältigende Anzahl an Gesichtern und Armen mit Einlassbändchen entgegen, oft mussten wir fix Auskunft zur Lage der großen Räume geben. Dort gab es praktische Veranstaltungen, wo man aktiv an Yogasessions teilnehmen oder Vorträgen lauschen konnte.

Nach der Arbeit mussten wir erstmal dringend zum Essensbereich. Ich nahm von allem etwas. Für einen auf einer Messe aufgebauten Essensstand waren die ayurvedischen Speisen sehr lecker.

Die Messe hat neben den Workshops über 100 Aussteller aufgeboten, die verschiedene Bereiche von Kleidung über Reiseangebote bis zu veganem Essen so einiges feilboten.

Am Eingang kam ich kurz aber nett mit Marion Böck von YogaBalance ins Gespräch, sie bietet einerseits Yogalehrerausbildungen in Augsburg an, zum anderen Reisen für Wochenseminare.

Bei dem Ehepaar Johanna und Stefan Wirsing vom RAUM für Selbsterforschung und Gesundheit gab es Barfußschuhe der Marke Leguano zum ausprobieren und kaufen. Die beiden praktizieren Barfußschuhlaufen und bieten Seminare an. Ich fand es super und habe mich nach ein paar Testrunden auf der Messe für ein Paar Barfußschuhe entschieden. Beim Kauf gibt es zusätzlich auch eine kostenlose Hilfestellung über sechs Emails, um das Barfußlaufen am Anfang zu verbessern. Genau zwei Wochen nach Erwerb hat mich die erste Email mit drei praktischen Tipps erreicht.

Mit Claudi von IKYA Meditation ging es im Gespräch am Stand darum, dass für einige Menschen die klassische Meditation der Stille oft schwierig ist und es ihnen mit aktivem, dynamischen Meditieren leichter fällt.

Die Manufaktur für Sportbekleidung Sporthoch2 konzentriert sich auf individuelle Sportoutfits made in Germany, man kann zum Beispiel seine Yogaleggins individuell bedrucken lassen, wie uns Klaus Premer erläutert hat.

Ruth Kluge von der Andheri Hilfe legte uns dar, was ihre Hilfsorganisation mit Fokus auf Indien und Bangladesch macht – zum Beispiel Yogaunterricht und medizinische Versorgungsprojekte sowie die Stärkung von Selbständigkeit für sehr arme Menschen vor Ort.

Danach waren wir erstmal so fertig, dass wir neue Energie tanken mussten und am darauf folgenden Messesonntag einige der anderen Stände anschauen konnten.

Der Reiseveranstalter YogaDelight fokussiert sich auf Events in Deutschland, Österreich und der Schweiz an besonderen Orten. Es gibt aber auch einzelne Veranstaltungen zum Beispiel in Marokko. Das Konzept: Trainer aus Deutschland verbringen mit den Teilnehmern und einer ansprechenden Umgebung Zeit im Retreat oder Workshop.

Seit über 25 Jahren aktiv mit Yoga- und Ayurveda-Reisen ist NeueWege. Als Reiseanbieter für Destinationen auf der ganzen Welt bietet man Reisen mit meditativen Inhalten an. Man engagiert sich aktiv für sozial- und umweltverträglichen Tourismus. Wir haben uns informiert über Angebote auf der Route unserer nächsten Reise, vielleicht machen wir einen Abstecher zu einer der angebotenen Lokationen?

In einem Ausstellerraum haben wir Simone Hörmann kennengelernt, die sich auf Porträt- und Produktfotografie spezialisiert hat. In ihrem eigenen Fotostudio und auch in Yogastudios vor Ort macht sie sehr schöne Fotos von Yogis in Action.

Ganz am Ende gab es noch einen Infoprospekt vom Namaste-Yogazin vom Wörthersee in Österreich, dort gibt es das große Namaste-Festival vom 15.-17. Juni 2018.

Puh, das war ein strammes Messewochenende. Ich hoffe, die vielen Links sind hilfreich – sie stellen nur die Stände dar, auf denen wir uns informiert und mit netten Personen direkt gesprochen haben.

Fazit

Die Yogaszene war vor Ort, gerade zum Vernetzen ist die Veranstaltung prima geeignet. Da in vielen Bereichen gleich mehrere Mitbewerber präsent waren, konnte man auch prima zwischen den Angeboten vergleichen. Persönlich würde ich keinen Yogakurs mit 200 Teilnehmern mitmachen wollen (im größten Trainingsraum auf der Messe angeboten), das kommt natürlich auf jeden selbst an – zumindest bietet sich dort die Gelegenheit mit sehr bekannten Lehrern zusammenzuarbeiten.

 

 

 





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