Der Eibsee und ein schöner Herbstausflug

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Unsere neu gewonnene Freiheit haben wir genutzt, um statt am Wochenende am von der klassischen Arbeitswelt verrufenen Montag das wunderbare Herbstwetter zu genießen und zum Eibsee zu fahren. Von München aus sind es knapp 100 Kilometer über die A95. Nachdem wir um 8 Uhr früh losgefahren und dem Stadtverkehr entkommen sind, ging es mit schöner Musik eingesäumt von Bäumen am Straßenrand gen Süden.

In Garmisch haben wir unsere Mittagsverpflegung im Supermarkt eingekauft, danach ging es an den See.

 

Parken nur bis 2,10m Fahrzeughöhe

 

Doch eine böse Überraschung erwartete uns an den Eibsee-Parkplätzen: Die maximale Fahrzeughöhe ist auf 2,10m beschränkt – trotz der Tatsache, dass die Parkplätze draußen sind. Nur eine Stange am Parkplatzeingang ist das Hindernis. Wir sind zurückgefahren und konnten am Bahnhof der Zahnradbahn unseren Jeep abstellen.

 


Tipp: Parken am Eibsee für Fahrzeuge höher als 2,10m: Auf dem Parkplatz vom Bahnhof Eibsee parken (am Seefeldweg) – der kostet auch 3,50€ pro Tag und hat keine Höhenbeschränkung.


 

Nach dem Aussteigen hatten wir einen wunderschönen Blick auf die Zugspitze – kaum zu fassen, dass die Zahnradbahn in diese Richtung so steil nach oben fährt.


Blick auf die Zugspitze


Zahnradbahn

 

Den Rundweg haben wir links rum im Uhrzeigersinn gestartet, an Hotel und Gastronomie vorbei ging es den Eibsee entlang.

 

Am Rand des Sees gibt es kleine Seen, die zum Bildermachen und Verweilen einladen. Wenn man kurz innehält, werden die Stimmen der Natur lauter. Sicherlich etwas, das hier an einem belebten Wochenende nicht so leicht möglich ist.

 

Mir ist der Farbfilm gerissen!

Nachdem ich auch Fotos mit der analogen Kamera (Minolta XD7) gemacht habe, passierte mir ein Missgeschick. Der zugegeben etwas ältere Farbfilm war voll, doch beim Zurückspulen ist er gerissen – sowas hatte ich noch nie. Entweder ich würde mich entscheiden den Film wegzuschmeißen und direkt neue Fotos machen oder ich lasse den Film in der Kamera und knobel mir zu Hause eine Lösung aus. Da wir noch mit digitalen Kameras unterwegs waren, entschied ich mich für Letzteres.

Interessant war die Zusammensetzung der anderen Spaziergänger: Meist Rentner, aber auch Familien mit Kleinkindern nutzten ebenfalls den etwas weniger turbulenten Wochentag für einen Herbstspaziergang.

 

Mittagspause auf der Bank im Sonnenschein

Waldweg am Eibsee

Die Mittagspause verbrachten wir nach ca. 2/3 des Weges auf einer Bank. Während uns die Sonne das Gesicht wärmte, aßen wir den mitgebrachten Hummus auf Baguette. Zum Nachtisch noch eine Brezn, mehr ist nicht nötig um gemeinsam überglücklich auf der Bank den Tag zu genießen – im Hier und Jetzt zu sein hat sich wunderbar angefühlt. Sogar kleine Fruchtfliegen erfreuten sich am Hummus und beteiligten sich am Essen.

Über die Brücke

Kurz vor Schluss gab es eine kleine Brücke, die den Untersee vom Eibsee trennt. Danach waren wir fast am Ausgangspunkt zurück.

 

Um für die Rückfahrt gestärkt zu sein, entschieden wir uns, einen Kaffee im Eibsee-Pavillion zu trinken.

Das war auch gleich der Test, ob vegane Milch (Soja-, Mandel- oder Reismilch zum Beispiel) oder andere vegane Produkte auf der Speisekarte stehen. Tatsächlich gab es nichts. Zwei vegetarische Gerichte waren auf der Karte, doch nichts Veganes. Nach meinem Kaffee und kurzer Beobachtung der Seekarpfen, die später hier in der Pfanne landen würden, ging es zurück zum Auto.

 

Abfahrt nach München

Ganz still und noch gefangen von den sonnigen Eindrücken fuhren wir zurück nach München, dankbar für den wunderschönen Tagesausflug.





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